Android App Moon Reader

Mmeine Wahl für Ebooks auf Android Devices

Mit der Android App “Moon Reader” ist mein E-Book Reader in die “2. Wahl Liga” zurück gerutscht. Das Display meines Smartphones ist zwar kleiner als mein E-Book Reader, aber die Schrift wird hochaufgelöst und scharf angezeigt.

Dazu hat er wesentlich mehr Funktionen und auch die Zusammenarbeit mit “Calibre”, dem Programm mit dem ich im LAN meine B-Books verwalte, funktioniert einwandfrei. Was für einen E-Book Reader spricht, ist seine Akkulaufzeit. Was man mit einem (Android-) Tablet kontern könnte.

Dieser Post hat nicht von der kostenlosen Version, sondern von “Moon Reader Pro”. Als ich mit der kostenlosen Version anfing, habe ich seinerzeit nichts wesentliches vermisst. Der Antrieb auf die Vollversion umzusteigen war effektiv die zusätzlichen Funktionen und mein Wunsch dem Programmierer zu danken.

Einstieg

Moonreader unterstützt viele Dateiformate:

txt, html, epub, pdf, djvu, mobi, azw/azw3, fb2, prc, docx, odt, rtf, umd, chm, cbr, cbz, webp, rar, zip oder OPDS

Wobei ich PDF Dateien nur auf Geräten mit einer Bildschirmdiagonalen von 10 Zoll lese. Auf den kleineren Bildschirmen erhält man nur den Teil einer Seite angezeigt.

Auf der Website des Anbieters “ Moon Reader Limited (HK)” sind einerseits veraltet, anderseits führen sie in einem Fall auf die Website der Zeugen Jehovas und erklären, wie man dort kostenlos Medien beziehen kann. Alles in allem suboptimal.

Kurz und schmerzlos oder “Zero to Hero”

Ich setzte voraus, dass die App auf einem Android Gerät mit der Version => 6 (Marshmallow) installiert ist. Da fast alle Geräte die Verwendung von SD Karten erlauben, kopiere ich meine Medien auf diese. Ob man die SD Karte an seinem PC einsteckt (sofern Laufwerk vorhanden) oder wie in diesem Beispiel verwende ich als Quelle einen Computer mit Windows Betriebssytem. Das spielt keine Rolle, da die Bücher (Dateien) lediglich auf die SD Karte kopiert werden sollen. Und in diesem Beispiel heisst das Yielverzeichnis aif der SD Card “EBooks”. Im Bild unten sieht man links mit der Farbe violet markiert, wie das Handy im “Datei Explorer” angezeigt wird. Man sieht auch das “Card” markiert (grau hinterlegt) ist und auf der rechten Seite ist der Ordner “EBooks” (rot markiert) zu sehen. Daher auch in diesem Post dieses Vorgehen.

  1. Handy mit dem USB Kabel an einem (Windows) PC anschliessen. Ggf. Handy entsperren.
    PSinitalisieren
  2. Nach dem Start der App sollte die Ansicht “Mein Bücherregal” angezeigt werden. Wenn nicht, hat man links oben das Tortenmenu (3 Striche) über das man auf diese Ansicht wechseln kann. In dieser Ansicht hat es rechts oben drei vertikal angeordnete Punkte. Wenn man diese anklickt, sieht man den Menupunkt “Bücher importieren”.

Natürlich ist das Verwalten der E-Books mit dem Programm “Calibre” sinnvoll. D.h. man schliesst das mobile Gerät über USB an seinem Windows PC an und sieht in Calibre, welche Bücher auf dem Handy sind.

Einer der grossen Pluspunkte (Pro Version) gegenüber so gut wie jedem E-Book Reader: man kann sich die Bücher vorlesen (TTS) lassen. D.h. jedes E-Book wird zum Hörbuch. Das funktioniert auch auf einem Windows PC dank der Software “Balabolka”.

Ohne Google geht nichts

Man muss auf seinem Handy ein Google Konto einrichten, um die App zu nutzen. Es reicht nicht, die Pro Version im Play Store zu kaufen. Bei jedem Start, blockiert die App wenn Sie kein Google Konto findet. Das ist für mich ein massiver Minus Punkt.

Text to Speach (TTS)

Der grosse Vorteil gegenüber E-Book Readern ist die TTS Engine. Ich liebe es die Augen zu schliessen und mir ein Book vorlesen zu lassen. Jeden Tag sitze ich elf, zwölf oder mehr Stunden am Monitor / Monitoren. Da ist es einfach fantastisch, dass man am Mittag an der Sonne sitzen oder am Abend ins Bett legen kann und das Buch wird mit Timer vorgelesen.

Quellen

Written on June 9, 2019