DLNA Standard - bewährt und einfach

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Um was geht es?

Wer einen Computer, Tablet, Handy oder TV zu Hause hat, einen Film (oder Musik) der auf dem NAS oder Festplatte lokal liegt, kann diesen auf einfachste Weise darauf abspielen. Vorausgesetzt der TV ist am Heimnetzwerk angeschlossen. Idealerweise mit Ethernet und nicht WLAN.

Die Technologie dahinter nennt sich DLNA (Digital Living Network Alliance). Der Vorteil ist, mann kann die Medien direkt mit der TV Fernbedienung steuern.

Einstieg

Eine Software wie Kodi als Medienzentrale oder Miracast / Google Chromcast bietet interessante Optionen. Hier geht es darum, die Minimallösung mit dem Boardmitteln namens “DLNA” zu demonstrieren.

Der in Windows integrierte DLNA Server nennt sich MedienstreamingOption. Er muss in dern Systemsteuerung (“Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Netzwerk- und Freigabecenter\Medienstreamingoptionen”)aktiviert werden.
Win-DLNA Server
Win-DLNA Server

Über “Anpassen” kann pro Gerät feiner granuliert werden, was freigegeben werden soll. Jedoch nur was die Medientypen angeht. Ein Berechtigungssystem kennt DLNA nicht. D.h. man müsste das über NW-Funkionen oder das Betriebssytem lösen.
Win-DLNA Server

Es kann in einem LAN auch mehrere DLNA Server geben. Solange diese netzwerk technisch (Ports) getrennte Wege gehen, beisst sich das nicht. Diese Redundanz kann in bestimmmten Use Cases Sinn machen. Wenn z.B. ein bestimmtes Gerät nur einen Client für einen bestimmten Medienserver hat.

UPnP

DLNA ist nicht UPnP. Das ist eine zusätzliche Zertifizierung der Digital Living Network Alliance. Ein Zusammenschluss zahlreicher Herstellerwelche die mit dieser Spezifikation bestimmt, welche Formate und Kodierungsverfahren ein Gerät beherrschen muss um dieses Logo tragen zu dürfen.

Auf dem Router - d.h. die Schnittstelle zum Internet - sollte UPnP aus Sicherheitsgründen ausgeschaltet bleiben.

Quellen

  1. Serviio - ein kostenloser Medienserver
  2. Twonky Server - ein kostenloser Medienserver
  3. Günter Born: Hands on: Streamcasting mit DLNA, Miracast, Airplay & Co.
  4. Intel: Miracast

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Erstellt: 26. Juli 2019
Modifiziert: 26. Juli 2019